Vorstand – Kuratorium – Geschäftsstelle

Vorstand | Kuratorium | Geschäftsstelle

Der Vorstand

Die Stiftung wird von einem Vorstand verwaltet, der aus fünf Personen besteht. 
Zweimal im Jahr tritt der Vorstand zusammen, um eingegangene Förderanträge zu beraten und dem Stiftungszweck entsprechende Fördermittel zu vergeben.

Derzeit sind im Vorstand vertreten:

  • Prof. Dr. Martin Schreiner, Hildesheim, 1. Vorsitzender
  • Volkhard Trust, Bochum, 2. Vorsitzender und geschäftsführender Vorstand
  • Sabine Ulrich, Leipzig
  • Ute Wania-Olbrich, Neuendettelsau
  • Dr. Anke Holl, Steinatal

Als ständiger Berater nimmt an den Vorstandssitzungen teil:

  • Gerd Dilling, Siegen

Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt 4 Jahre.

Prof. Dr. Martin Schreiner - 1. Vorsitzender im Vorstand Barbara-Schadeberg-Stiftung
Prof. Dr. Martin Schreiner
1. Vorsitzender

Geboren am 17. Juli 1958 in München; 1978-1984 Studium der Evangelischen Theologie und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien an der LMU München; 1. und 2. Staatsexamen; 1987-1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Evangelische Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichtes der LMU München; 1991 Promotion zum Dr. theol.; 1995 Habilitation zum Dr. theol. habil. mit einer Arbeit über evangelische Schulen; seit April 1997 Professor für Evangelische Theologie/Religionspädagogik am Institut für Evangelische Theologie der Stiftung Universität Hildesheim; seit 1999 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Evangelische Theologie; 2013-2019 Vizepräsident für Stiftungsentwicklung und seit 2019 Vizepräsident für Stiftungsentwicklung, Transfer und Kooperationen; verheiratet, drei Kinder.

Seit 1994 Mitglied im Kuratorium, seit 2006 zusätzlich Berater des Vorstands und seit 2017 Vorstandsvorsitzender der Barbara-Schadeberg-Stiftung.

Ich engagiere mich in der BSS dafür, dass evangelische Schulen nicht resignieren, sondern prosignieren: für die Erfahrbarkeit der Menschenfreundlichkeit des christlichen Gottes einstehen und Ermöglichungsräume für eine religionssensible Schulkultur inklusive interkultureller und interreligiöser Bildung bieten können.

Volkhard Trust - 2. Vorsitzender und Geschäftsführer
Volkhard Trust
2. Vorsitzender

Jahrgang 54, verheiratet, Vater von 2 erwachsenen Söhnen und 5 Enkelkindern; Bochumer aus Überzeugung: „Hier, wo das Herz noch zählt, nicht das große Geld“ – Zitat aus unserer Hymne, gesungen von Herbert Grönemeyer.

Bis zum Sommer 2019 war ich 26,5 Jahre Schulleiter der Matthias-Claudius-Schule Bochum, einer evangelischen Gesamtschule der Sek. I/II – 2017 kam noch ein Berufskolleg mit einer FOS Gesundheit und Soziales hinzu -, getragen von einem Schulverein und seit der Gründung 1990 im Einsatz für Inklusion. Im aktiven Ruhestand bin ich in der Matthias-Claudius-Stiftung und im Matthias-Claudius-Sozialwerk tätig.

Seit 2005 arbeite ich im Vorstand des Ev. Schulbund Nord e.V. mit und habe seit 2007 das Amt des Schatzmeisters inne. Der ehrenvollen Berufung in die Barbara-Schadeberg-Stiftung bin ich gerne gefolgt, zunächst als Kuratoriums-, dann als Vorstandsmitglied. Seit Juni 2019 bin ich 2. Vorsitzender und nehme die Aufgaben des Geschäftsführenden Vorstandes wahr. Es motiviert mich und macht mir Freude, mich für die Belange des evangelischen Schulwesens einzusetzen und zusammen mit Vorstand und Kuratorium unserem Claim „Wir fördern und beflügeln – aus gutem Grund“ eine Gestalt geben zu können.

Sabine Ulrich - Vorstandsmitglied Barbara-Schadeberg-Stiftung
Sabine Ulrich
Vorstandsmitglied

Aufgewachsen in Niedersachsen bin ich beruflich in fünf verschiedenen Bundesländern als Lehrerin für Biologie und Chemie bzw. 20 Jahre lang als Schulleiterin an zwei evangelischen Schulen tätig gewesen. Das hat meinen Blick auf das deutsche Schulwesen sehr erweitert.

Zurzeit bin ich Vorsitzende des Evangelischen Schulbundes Nord e.V. und arbeite in dieser Funktion auch im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Evangelische Schulbünde mit. Diese vielfältigen Erfahrungen und Kontakte bringe ich gern in die Arbeit im Vorstand der Barbara-Schadeberg-Stiftung ein.

Mir liegt dabei besonders am Herzen, dass die evangelischen Schulen mit ihrem reichen christlichen Leben und ihren kreativen Projekten wahrgenommen und unterstützt werden.

Ich bin verheiratet und verbringe meine Freizeit am liebsten mit Lesen, Stricken, Wandern, Golf spielen, Rad fahren und Reisen.

Ute Wania-Olbrich
Vorstandsmitglied

Als Kind - aufgewachsen in Nürnberg - habe ich selbst eine evangelische Schule besucht. Die Schule war nicht immer ein Zuckerschlecken, aber ich habe mich dort immer wohl und unterstützt gefühlt. So wurde ich selbst Lehrerin und Pfarrerin. 13 Jahre lang unterrichtete ich an einer staatlichen Schule Mathematik und evangelische Religionslehre. Dann wechselte ich als Schultheologin an die Wilhelm-Löhe-Schule und ins evangelische Schulwesen. Seit 2013 leite ich mit viel Freude das Laurentius-Gymnasium und die Laurentius-Fachoberschule von Diakoneo in Neuendettelsau.

Mein katholischer Mann und ich haben zwei, inzwischen erwachsene Kinder. Sie entdecken auf ihre Weise die Welt. Wir Eltern reisen ihnen mit Neugier zu ihren wechselnden Wohnorten gerne hinterher. Wir lieben es beim Bergsteigen und Wandern die Schönheiten der Natur zu entdecken und erfreuen uns zu Hause an unserem Garten sowie der Sauna.

Die Arbeit im Vorstand der Barbara-Schadeberg-Stiftung ermöglicht mir den Blick über den Tellerrand des bayerischen Schulwesens. Es ist erfüllend viele hochqualifizierte und engagierte Menschen aus Schule und Kirche kennenzulernen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Engagierten Lehrkräften bei tollen Unterrichtsprojekten Rückenwind zu geben und den Schülerinnen und Schülern damit besondere Lernerfahrungen zu ermöglichen, ist sinnstiftend.

Junge Menschen, die die Zukunft unserer Welt gestalten werden, in ihrem Engagement für eine gerechtere und friedlichere Welt zu stärken, ist erfüllend.

Ich empfinde es als Geschenk, evangelische Schulen über die Stiftung unterstützen zu dürfen.

Anke Holl - Vorstandsmitglied Barbara-Schadeberg-Stiftung
Dr. Anke Holl
Vorstandsmitglied

Jahrgang 66, Ruhrgebietskind, Mutter von 2 erwachsenen Kindern.

Ich habe in Frankreich und NRW studiert, wo ich auch das 2. Staatsexamen absolviert habe. Seit Ende des Referendariats bin ich im evangelischen Schulwesen tätig, als Lehrerin und Schulleiterin. Seit 2017 arbeite ich als Schulleiterin an der Melanchthon-Schule Steinatal in Hessen. Meine Promotion habe ich zu „Orientierungen von Lehrerinnen und Lehrern an evangelischen Schulen“ verfasst und konnte so neben dem alltäglichen Einblick auch theoretisch fundierte Einblicke in das evangelische Schulwesen erhalten.

Mit großer Freude arbeite ich im Vorstand des Evangelischen Schulbundes Nord und im Vorstand der Barbara-Schadeberg-Stiftung mit. Ich bin immer wieder begeistert feststellen zu können, mit welcher großen Vielfalt evangelische Schulen versuchen, gute Schule zu machen. Mein Herz hängt daran, gerade in und für evangelische Schule einen Beitrag zur Teilhabe- und Bildungsgerechtigkeit leisten zu können.

Gerd Dilling - Ständiger Berater des Vorstands
Gerd Dilling
Ständiger Berater
des Vorstands der BSS

Geboren 1950 in Dreistiefenbach im Kreis Siegen, habe ich nach meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften und dem Abschluss der Berufsexamina zum Steuerberater und Wirtschaftsprüfer eine mehr als vierzigjährige Berufstätigkeit als Partner / Gesellschafter und Geschäftsführer einer mittelständischen Beratungsgesellschaft in Siegen mit dem Schwerpunkt Betreuung mittelständischer Familienunternehmen verbracht. Geprägt durch meine Leidenschaft für Kunst und Kultur, wurden daneben besondere Schwerpunkte die überwiegend ehrenamtliche Beratung und Betreuung von Vorständen sowie eigene Vorstandstätigkeit in gemeinnützigen Institutionen und Siftungen.

Als Neffe und Patenkind des ehemaligen Superintendenten des Kirchenkreises Siegen, Ernst Dilthey, und als Ehemann von Annette Dilling, inzwischen pensionierte Studiendirektorin am Gymnasium Stift Keppel, habe ich auch ein ganz besonderes inhaltliches Interesse an den Aktivitäten der Barbara-Schadeberg-Stiftung.

Das Kuratorium

Das Kuratorium der Stiftung besteht aus bis zu 10 Persönlichkeiten, die vom Vorstand berufen werden. Ein Kuratoriumsmitglied ist auf Vorschlag der Evangelischen Kirche von Westfalen zu berufen.

Einmal jährlich treffen Vorstand und Kuratorium zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. Das Kuratorium beteiligt sich mit Empfehlungen am Verfolgen des Stiftungszweckes sowie an der Auswahl der Kandidaten zum Vorstand.

Derzeit sind im Kuratorium vertreten:

  • Barbara Lambrecht-Schadeberg, Kreuztal-Krombach, Stifterin
  • Manja Güldenpfennig, Eisenach
  • OStD i.R. Herbert Ochel, Siegen
  • Monika Pesch, Bielefeld
  • Dr. Henrich Schleifenbaum, Siegen
  • Prof. Dr. Henning Schluß, Wien
  • Dr. Peter Schreiner, Münster
  • OKR’in Dr. Birgit Sendler-Koschel, Hannover
  • Sonja Spohn, Köngen
  • Ulrike Witten, Leipzig

Als Ehrenmitglieder wirken im Kuratorium mit:

  • Oberbürgermeister Burkhard Jung, Leipzig
  • Präses Dr. h.c. Annette Kurschus, Bielefeld

Die Berufung der Kuratoriumsmitglieder erfolgt für jeweils 5 Jahre.

Barbara Lambrecht-Schadeberg
Stifterin, Kuratorium

Im Kuratorium der Barbara-Schadeberg-Stiftung  arbeite ich mit, weil ich nach dem Abschied aus dem Vorstand der Stiftung die Nähe zu der von mir gegründeten Stiftung behalten und an ihrer Zukunft mitarbeiten will.

Manja Güldenpfennig
Kuratorium

Geboren bin ich 1977 in einem kleinen südthüringischem Dorf nahe der bayrischen Grenze. Die Nähe zur innerdeutschen Grenze war für mich schon als Kind überall spürbar – besonders jedoch in der Grundschule. Die Lehrer unserer Dorfschule haben viel Wert auf die sozialistische Erziehung und Bildung gelegt. Da ich in einem religiös geprägten Umfeld aufgewachsen bin, habe ich in der Schule viele Konfliktsituationen erleben müssen.
Deshalb habe ich nach meinem Lehramtsstudium 2002 gemeinsam mit engagierten Eltern, Pädagogen und der Thüringischen Landeskirche als Trägerin eine Evangelische Grundschule in Eisenach mitgegründet und aufgebaut. Seit 2002 bin ich an dieser Schule als Lehrerin und Schulleiterin tätig. Geleitet hat mich von Anfang an die Vision, eine Schule zu gestalten, in der kein Kind sich für seinen Glauben schämen und rechtfertigen muss, sondern Schule ein Ort sein soll, an dem jedes Kind erfährt, dass es geachtet und akzeptiert wird - eine Schule, die Kinder zu glücklichen und verantwortungsvollen Menschen heranreifen lässt, welche die Gesellschaft von morgen mit Herz und Verstand bereichern.
Seit 2019 darf ist als Kuratoriumsmitglied der Barbara-Schadeberg-Stiftung tätig sein. Für mich persönlich ist das eine ehrenvolle Aufgabe. Denn auch Fördermittel der Barbara-Schadeberg-Stiftung haben 2002 zur Gründung unserer Evangelischen Grundschule in Eisenach beigetragen. Für die Unterstützung der Stiftung in den vergangenen Schuljahren bin ich sehr dankbar und freue mich nun auf die Aufgaben und zukünftigen Herausforderungen im Rahmen der Stiftungsarbeit.

Herbert Ochel - Kuratorium
Herbert Ochel
Kuratorium

Herbert Ochel, geboren 1937 in Wattenscheid, verheiratet, ein erwachsener Sohn. Studium in Bonn und Wien mit den Studienfächern Ev. Theologie, Germanistik, Geschichte, Theaterwissenschaften und Philosophie. Staatsprüfung  in Ev. Religion,  Deutsch, Philosophie und Pädagogik. Studienassessor an der Friedrich-Harkort- Schule in Herdecke mit den Fächern Deutsch, Religion und Latein.  Fachleiter für Religion und Deutsch am Studienseminar zur Referendar*innen-Ausbildung in Hagen. Mitarbeiter der ersten Curricula SI und II für Ev. Religion in NRW.  Vorsitzender des Bundes Ev. Religionslehrer und Religionslehrerinnen von Westfalen und Lippe. 30 Jahre Mitglied der Landessynode der EKvW. 25 Jahre Oberstudiendirektor und Leiter des Evangelischen Gymnasiums des Kirchenkreises Siegen. 1992 bis 1998 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Schulbünde in Deutschland.

Für die Barbara-Schadeberg-Stiftung  seit 1994 als Gründungs- und Vorstandsmitglied tätig. Von 2001 bis 2009 deren geschäftsführender zweiter Vorsitzender. Seitdem im Kuratorium.

Evangelische Schulen zu stärken, zu fördern und sichern, bei Neugründungen, z.B. in den neuen  Ländern, zu helfen zum Wohle der Schülerinnen und Schüler und deren Lehrerinnen und Lehrer ist mein besonderes Anliegen. Darin sehe ich auch die Aufgabe der Barbara-Schadeberg-Stiftung, gemäß dem Aufruf des Paulus an die Thessalonicher ( 5,11): „Ruft euch gegenseitig zur Hilfe und baut einander auf!“ oder treffend: „Keiner für sich allein.“

Monika Pesch - Kuratorium
Monika Pesch
Kuratorium

Geboren bin ich 1969 im Siegerland. Dort bin ich zur Schule gegangen, habe mein Lehramt-Studium (Mathematik und Ev. Religionslehre für die Sekundarstufen I/II) dort begonnen und in Münster abgeschlossen. Nach meinem Referendariat an den Kardinal-von-Galen Schulen in Mettingen war ich in Lünen, Shanghai und Steinfurt tätig, bevor ich am Ev. Gymnasium in Lippstadt stellvertretende Schulleiterin und Schulleiterin wurde.

Es macht mir Freude bei Schülerinnen und Schülern Begeisterung für die Mathematik zu wecken und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich mit Fragen der eigenen religiösen Identität auseinanderzusetzen und einen guten Standpunkt zu finden. Gleichzeitig bin ich immer auf der Suche nach Ideen, wie man Schule für alle an ihr tätigen Menschen besser machen kann. Deshalb habe ich einen Master in Schulmanagement und einen in Personalentwicklung gemacht. Das nächste Projekt lässt noch etwas auf sich warten, denn seit 1. August 2020 bin ich als pädagogische Dezernentin im Landeskirchenamt der Ev. Kirche von Westfalen tätig.

Die Barbara-Schadeberg-Stiftung kenne ich seit 2012. Am Evangelischen Gymnasium Lippstadt konnten wir auf verschiedene Weise von der Stiftung profitieren. Deshalb freue ich mich, dass ich mit meiner Arbeit im Kuratorium etwas zurückgeben kann und miterleben darf, wie Kinder und Jugendliche an Evangelischen Schulen beflügelt werden.

Dr. Henrich Schleifenbaum
Kuratorium

Geboren 23.04.1938 in Marburg/Lahn, verheiratet, 2 erwachsene Söhne und vier Enkelkinder.
Studium in Tübingen, Berlin (FU) und München (LMU). Promotion über die „Allgemeinen Grundsätze des Verwaltungsrechts“ LMU München. Im Jahre 1969 trat ich in die von meinem Vater Rudolf Schleifenbaum gegründete Kanzlei Schleifenbaum & Adler in Siegen ein. Meine Arbeitsschwerpunkte sind außer allen Angelegenheiten des Notariats insbesondere die Bereiche des Gesellschafts- und Erbrechts und des dazugehörigen Steuerrechts. Zu meiner beruflichen Tätigkeit nehme ich gerne Bezug auf die Homepage der Kanzlei Schleifenbaum & Adler Rechtsanwälte Notare Fachanwälte in Siegen. Ich bin nach wie vor als Seniorpartner der Kanzlei regelmäßig mit Unterstützung meiner Frau, die dafür Verständnis hat, tätig.
Ich bin Mitglied des Vorstandes und anderer Gremien von etlichen Stiftungen. Viele Jahre war ich tätig als Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes Nordrhein-Westfalen, als Prüfer in der zweiten juristischen Staatsprüfung (Assessor Prüfung) und als Lehrbeauftragter der Universität Siegen.
Dem Kuratorium der Barbara-Schadeberg-Stiftung zur Förderung evangelischer Schulen gehöre ich seit der Gründung an. An der Fassung der ersten Stiftungssatzung war ich intensiv beteiligt.
Das besondere Anliegen der Barbara-Schadeberg-Stiftung entspricht meiner schon in der Schulzeit praktizierten Haltung zum evangelischen Christentum.
Ich bin dankbar, dass Barbara Lambrecht-Schadeberg mir Gelegenheit gegeben hat und noch gibt, einen kleinen Beitrag zur Verfolgung dieser wichtigen Zielsetzung leisten zu dürfen.

Prof. Dr. Henning Schluß - Kuratorium
Prof. Dr. Henning Schluß
Kuratorium

Henning Schluß, geboren 1968 in Halle an der Saale und in Dessau aufgewachsen. Die Erfahrungen des Aufwachsens in Ostdeutschland haben meinen Lebenslauf beeinflusst. Als Wehrdienstverweigerer und erster Zivildienstleistender der DDR konnte ich kein Abitur machen. So wurde ich Elektroniker, absolvierte meinen Zivildienst in einer Diakonischen Einrichtung im Harz und begann 1990 ein Studium der Theologie auf dem zweiten Bildungsweg am Theologischen Seminar Paulinum. Nach dem Abschluss des Studiums ging ich an die Humboldt Universität und studierte dort Erziehungswissenschaft und Theologie, promovierte in Erziehungswissenschaft und habilitierte 2008. 2008 wechselte ich dann in die Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und war vor allem für den Bildungsbereich in Brandenburg als OKR zuständig. 2010 erfolgte schließlich der Wechsel an die Universität Wien. Hier habe ich den Arbeitsbereich Bildungstheorie und Bildungsforschung aufgebaut.

Meine Familie lebt weiterhin in Oranienburg in Brandenburg. Als Vorsitzender des Evangelischen Bildungswerkes Oranienburg e.V. versuche ich gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern seit langer Zeit eine Evangelische Schule in Oranienburg ins Leben zu rufen, bislang erfolglos. Immerhin arbeitet aber ein Evangelischer Kindergarten hier seit nunmehr 11 Jahren. Als Mitglied im Vorstand des Comenius-Instituts gibt es eine weitere Schnittstelle zum Grenzbereich von Pädagogik und Religion, Bildungswissenschaft und Theologie.

Im Kuratorium der Barbara Schadeberg Stiftung bin ich deshalb, weil mir Bildungsgerechtigkeit am Herzen liegt. Bildung in evangelischer Verantwortung kann nach meinem Verständnis nicht anders als umfassend inklusiv verstanden werden. Evangelische Bildungsverantwortung auf diesem Weg zu begleiten und mitzugestalten, das ist eine starke Motivation für meine Mitarbeit im Kuratorium.

Dr. Peter Schreiner - Kuratorium
Dr. Peter Schreiner
Kuratorium

Dr. Peter Schreiner, Erziehungswissenschaftler und Theologe, verheiratet, zwei erwachsene Kinder und drei Enkelkinder, die große Freude bereiten. Ich bin beruflich seit vielen Jahren mit evangelischer Bildungsarbeit verbunden, zunächst (1980-1991) als Referent für Entwicklungspolitik bei der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej). Ab 1991 dann wiss. Mitarbeiter am Comenius-Institut, Ev. Arbeitsstätte für Erziehungswissenschaft e.V. in Münster für den Bereich „Evangelische Bildungsverantwortung für Europa“. In dieser Zeit habe ich die Vielfalt evangelischer Schulen in Europa und die Freude und Dynamik ökumenischer Zusammenarbeit schätzen gelernt. Grenzen zu überschreiten öffnet Perspektiven. Seit 2015 leite ich das Institut mit seinen vielfältigen Projekten und Initiativen an der Schnittstelle von theologischen und pädagogischen Perspektiven. Bei der Arbeit des CI wird deutlich, dass die evangelische Perspektive etwas zu bieten hat, auch für die allgemeine Bildungsdiskussion. In den vielfältigen Bezügen der Arbeit leitet mich ein Vers aus der Bibel (2. Tim 1,7): Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Und wenn es mal turbulent wird, hilft mir auch das Lebensmotto von Loriot: „Wach bleiben, nichts als selbstverständlich hinnehmen und sich über alles wundern.“

Meine Bezüge zur Barbara-Schadeberg-Stiftung bestehen seit vielen Jahren, weil am Institut die Unterstützung und Förderung des evangelischen Schulwesens z.B. durch schulinterne Fortbildungskonzepte eine hohe Priorität hat. Mit der Wiss. Arbeitsstelle Evangelische Schule (WAES) gab es viele Jahre ein weiteres gemeinsames Projekt mit der Stiftung und der EKD. Das Interesse an guter Bildung, evangelisch gegründet und motiviert, verbindet die Arbeit des Comenius-Instituts und der Barbara-Schadeberg-Stiftung. Dies konkretisiert sich in beidseitigen Beratungs- und Unterstützungsinitiativen auch mit innovativen Perspektiven. Meine Beteiligung als Mitglied des Kuratoriums nehme ich deshalb mit Engagement und Freude wahr.

Dr. Birgit Sendler-Koschel - Kuratorium
Dr. Birgit Sendler-Koschel
Kuratorium

Studium Ev. Theologie und Sportpädagogik mit Schwerpunkt pädagogische und theologische Soziologie, Pfarrerin, 3 Kinder, verheiratet;

seit 2011 Kollegiumsmitglied und Leiterin der Abteilung Bildung im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Hier werden alle Bildungsfelder von der Elementarpädagogik bis zur theologischen Ausbildung des Pfarrdienstes, der Religionslehrkräfte und des diakonisch-gemeindepädagogischen Dienstes verantwortet. Dies gilt für bundesweite Rahmenstandards religiöser Bildung, evangelische Profilierung, Qualität fördernde Projekte, digitale Kommunikation und politische Arbeit u.a. mit KMK, EU und UNESCO.

Zu meinen Referatsaufgaben gehört das evangelische Schulwesen in Deutschland. Mich beeindruckt immer wieder die pädagogische Innovationskraft und das besondere Engagement für jede Schüler*in, die ich im evangelischen Schulwesen beobachte.

Die Barbara-Schadeberg-Stiftung konnte seit 25 Jahren das evangelische Schulwesen eindrücklich vielfältig fördern. Gern arbeite ich seit fast 10 Jahren im Kuratorium mit und baue dort Brücken in die EKD und zu anderen bundesweit und international agierenden Akteuren für evangelische Schulen wie dem Arbeitskreis Evangelische Schule in Deutschland, der Evangelischen Schulstiftung in der EKD, dem Global pedagogical Network, in deren Vorständen ich für die EKD engagiert bin. In der EKD wird das Evangelische Schulwesen mit seiner großen Vielfalt an Schüler*innen und Pädagog*innen als wichtige Brücke für das diakonische Bildungsengagement der Kirche mit all ihren evangelischen Akteuren und die Kommunikation des Evangeliums mitten in der Gesellschaft gesehen.

Sonja Spohn - Kuratorium
Sonja Spohn
Kuratorium

Es ist mir eine Ehre, dem Kuratorium der BARBARA-SCHADEBERG-STIFTUNG anzugehören. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und den Austausch im Interesse des evangelischen Bildungswesens. Seit dem Jahr 2005 bin ich Vorsitzende des Evangelischen Schulbundes in Südwestdeutschland. Unser Schulbund konnte im Jahr 2020 das 90-jährige Jubiläum begehen. Im Rahmen von Treffen der Schulleitungs-Teams und Jahrestagungen nehmen wir Anliegen unserer Mitgliedsschulen und aktuelle Themenstellungen auf. Lehrerin und Schulleiterin zu sein – das war eine erfüllte und bereichernde Zeit. Nach einundzwanzig Jahren als Schulleiterin am Evangelischen Mörike – Gymnasium mit Aufbaugymnasium und Realschule – in Stuttgart ist nun eine neue Lebensphase angesagt. Diese ermöglicht mir es, ein vielfältiges ehrenamtliches Engagement auch in der Politik und Kultur verstärkt wahrzunehmen. Ich bin 67 Jahre alt und im Schwabenland zuhause. „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ – diese Aussage von Martin Buber ist mein Lebens-Leitspruch.

Ulrike Witten - Kuratorium
Ulrike Witten
Kuratorium

Jahrgang 1982, verheiratet, drei Kinder – aufgewachsen in den 1980er und 1990er Jahren in Leipzig habe ich evangelische Bildung in der Gemeinde und später im Religionsunterricht als Freiraum erlebt. Dies motivierte mich auch zu meinem Lehramtsstudium der Fächer Ev. Religion und Geschichte, das ich durch meine Promotion im Fach Religionspädagogik zum „Diakonischen Lernen an Biographien“ vertiefte.

Nach meinem Referendariat arbeitete ich ein Jahr als Lehrerin am katholischen Elisabeth-Gymnasium in Halle und bin inzwischen Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ev. Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Als Religionspädagogin ist es mir wichtig, verschiedene Wissenschaften sowie die Praxis zur religiösen Bildung, Erziehung und Sozialisation miteinander ins Gespräch zu bringen, wie ich auch in meiner Habilitationsschrift „Inklusion und Religionspädagogik“ nach wechselseitigen Erschließungen beider Wissenschaften gesucht habe, um jeweils schärfer Chancen und Herausforderungen sehen und bearbeiten zu können. Darüber hinaus interessieren mich religionsdidaktische Fragen angesichts religiöser und weltanschaulicher Heterogenität.

Mit großem Interesse sehe ich die entstandene evangelische Schullandschaft in den neuen Bundesländern ebenso wie traditionsreiche evangelische Schulen in Gesamtdeutschland und frage mich, wie diese Schulen zum Resonanzraum für eine lebendige Kommunikation des Evangeliums werden können. Durch meine Dissertation zum diakonisch-sozialen Lernen bin ich erstmalig mit der Barbara-Schadeberg-Stiftung und dem Kolloquium Evangelische Schulen in Kontakt gekommen und wurde durch die Barbara-Schadeberg-Stiftung unterstützt.

Auf Grund meines Forschungsschwerpunkts zu Inklusion sehe ich einerseits, wie evangelische Schulen hierfür schon frühzeitig innovative Konzepte für ein gemeinsames Lernen entwickelt und gute Wege für die Umsetzung gefunden haben. Andererseits frage ich mich, wie evangelische Schulen auch als zu exklusiv wahrgenommen werden und wie es möglich ist, mit den Angeboten breite Teile der Bevölkerung anzusprechen, um evangelische Bildungs- und Inklusionsverantwortung wahrzunehmen.

Darüber hinaus liegt es mir nicht nur durch meine wissenschaftliche Arbeit am Herzen, evangelische Schulen zu unterstützen, sondern auch als Mutter von Kindern, die eine evangelische Schule besuchen.

Im Jahr 2020 wurde ich in das Kuratorium der Barbara-Schadeberg-Stiftung berufen und freue mich darauf, beim fördern und beflügeln unterstützend tätig werden zu können.

Oberbürgermeister Burkhard Jung (Leipzig)
Ehrenmitglied im Kuratorium
Praeses Dr. h. c. Annette Kurschus - Ehrenmitglied Kuratorium
Präses Dr. h.c.
Annette Kurschus
Ehrenmitglied im Kuratorium

Die Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle verwaltet die Fördermittel der Stiftung und bereitet die Sitzungen von Vorstand und Kuratorium vor. Sie ist für den Schriftverkehr der Stiftung verantwortlich.

Förderanträge sind an die Geschäftstelle zu richten, wo die Anträge begutachtet und für die Beratungen von Vorstand und Kuratorium vorbereitet werden.

Die Geschäftstelle der Barbara-Schadeberg-Stiftung befindet sich in den Räumlichkeiten des Matthias-Claudius-Sozialwerkes Bochum e.V.:

Essener Str. 197
44793 Bochum

Das Sekretariat wird von Frau Annika Wegerhoff im Nebenamt geleitet, die auch im Nebenamt die Geschäftsstelle des Ev. Schulbund Nord e.V. leitet. Hauptamtlich ist sie als Personalsachbearbeiterin beim Matthias-Claudius-Sozialwerk Bochum e.V. beschäftigt.

Die Stiftung hat ihren Sitz in Siegen. Sie ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts.

Annika Wegerhoff, Sekretariat Barbara-Schadeberg-Stiftung
Annika Wegerhoff, Sekretariat wegerhoff@barbara-schadeberg-stiftung.de
Volkhard Trust - 2. Vorsitzender und Geschäftsführer
Volkhard Trust, 2. Vorsitzender
trust@barbara-schadeberg-stiftung.de
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