Förderung Schulen

Förderung Evangelischer Schulen und Internate

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Die Barbara-Schadeberg-Stiftung fördert satzungsgemäß die Errichtung und Unterhaltung einzelner allgemeinbildender und berufsbildender Schulen, Förderschulen und Internate

  • mit finanzieller ‚Anschub‘-Hilfe in der Gründungsphase;
  • durch (Teil-)Finanzierung pädagogischer Ausstattungen, Einrichtungen oder Vorhaben, die das evangelische Profil einer Schule bzw. eines Internates stärken;
    Beispiele: religionspädagogische (Unterrichts-)Materialien; Durchführung von Schülerprojekten zur religiösen Orientierung, Ausgestaltung von Andachtsräumen; Anschaffung liturgischer Gegenstände; Ausstattung mit Musikinstrumenten, etc.

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Geförderte Projekte

Melanchton-Schule Steinatal: Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Digitaler Workshop mit Mo Asumang in der Jahrgangsstufe 9

„Alle 30 Minuten ereignet sich eine rechtsextreme Straftat in Deutschland.“ Mit diesem Zitat steigt die Moderatorin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes Mo Asumang in den digitalen Workshop mit Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 an der Melanchthon-Schule Steinatal ein.

Frau Mo Asumang wurde im November 2019 vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier für ihr Engagement gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. ​Sie gilt als eine der bekanntesten Persönlichkeiten aus Funk und Fernsehen, die sich aufgrund ihrer eigenen Biografie authentisch gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus einsetzen.

Der digitale Workshop an der Melanchthon-Schule ordnet sich in die Projektreihe der Melanchthon-Schule zur Thematik „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein.

Die Melanchthon-Schule Steinatal ist bereits seit zehn Jahren „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Vor diesen Hintergrund ist es den Lehrkräften der Melanchthon-Schule an vielen Stellen im unterrichtlichen Alltag ein Anliegen, vielfältige Kontakte und Begegnungen mit Experten* und Expertinnen aus Politik und Gesellschaft zu ermöglichen und Veranstaltungen von Schülern* und Schülerinnen mit außerschulischen Lernorten wie Gedenkstätten durchzuführen.

Die Arier, Filmposter © MA Motion

So konnte im Rahmen der Konzeption „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ die berühmte und deutschlandweit anerkannte Moderatorin Mo Asumang für den Workshop gewonnen werden.

Der erste Baustein des Workshops war die 45-minütige Filmversion des Dokumentarfilms „Mo und die Arier“. Bei diesem Film geht es darum, dass es sich Mo Asumang zur Aufgabe gemacht hat aufzuklären darüber, woher Rechtsextremismus kommt, was die möglichen Ursachen dafür sind und wie durch einen kritischen Diskurs mit Andersdenkenden Aufklärung betrieben werden kann. Auslöser für diesen Film war der Songtext der rechtsextremen Band White Arian Rebels, die u.a. in einem Song sangen: „Diese Kugel ist für dich, Mo Asumang!“ Diese Morddrohung war der endgültige Auslöser für Mo Asumang, sich ganz konkret und sehr aktiv gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit einzusetzen. 

Im Anschluss an diesen sehr eindrücklichen Dokumentarfilm hatten die Schüler*innen der Klasse 9 die Möglichkeit, individuelle Fragen an die Moderatorin zu richten. Ganz offensichtlich interessierte die Schüler*innen die persönliche Situation der Moderatorin sehr und so erkundigten sie sich danach, inwiefern Frau Asumang Angst im direkten Kontakt mit den Neonazis verspürte habe und was ihr geholfen habe, sich diesen Begegnungen zu stellen. Sehr überzeugend und authentisch formulierte Frau Asumang an dieser Stelle, dass sie immer wieder die Erfahrungen gemacht habe, dass die einzige Möglichkeit, extremistischen Denkmustern zu begegnen, im kritischen Gespräch bestehe. Nur wenn man extremistische Denkweisen immer wieder hinterfrage, lasse sich die Spirale von Wut und Hass überwinden. An einer Vielzahl von Beispielen verdeutlichte Frau Asumang, wie wichtig es sei, die „eigene Blase“ (hier: bubble) zu verlassen, um immer wieder aufs Neue ins Gespräch zu kommen. Sie bestärkte die Schüler*innen der Jahrgangstufe 9 der Melanchthon-Schule darin, den Mut zu haben, Kommunikation mit Andersdenkenden zu wagen, um so Blockaden und Barrieren zu überwinden. Frau Asumang schloss mit dem Zitat, dass jeder Mensch, die Summe seiner Begegnungen sei und jeglicher Austausch immer zu einer Form der Verständigung führe.

Anke Kurz, 21.01.2022

(Fachbereich Politik und Wirtschaft)   

Copyright: Die Arier, Filmposter © MA Motion

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Gefördert von der Barbara-Schadeberg-Stiftung
aus dem Sonderfonds „Corona-Hilfe“

Mo Asumang © Gisela Schmalz
Digitaler Workshop mit Moderatorin Mo Asumang © Foto: Gisela Schmalz

"Du hast hier deinen Platz - Bleib nicht zurück"

Sonderfonds "Finanzspritze für Folgeprojekte": Laurentius-Gymnasium Neuendettelsau und Laurentius-Fachoberschule

„Du hast hier deinen Platz – Bleib nicht zurück!“ – mit diesem Projekt haben wir im Juli 2021 am Laurentius- Gymnasium Neuendettelsau und der Laurentius-Fachoberschule ein Förderkonzept gestartet, dass allen Schülerinnen und Schülern unser Schule die Möglichkeit gab in vielen Fächern ihr Wissen und ihre Kompetenzen zu stärken.

Seither ist viel geschehen: es wurde viel gelernt, gecoacht, geübt und in Teams und Gruppen wieder Erfahrungen gesammelt. Wir danken der Barbara-Schadeberg-Stiftung ganz herzlich, die einen wichtigen Teil des Projekts finanziert hat

Bereits seit Beginn des Projekts wurden unsere Fachoberschüler*innen mit unserem speziellen Coachingkonzept durch die Lehrkräfte in extra dafür geplanten Stunden gefördert und in ihrem Lernprozess begleitet. Diese individuelle Förderung von Lerndefiziten wurde von den Betroffenen sehr gerne angenommen und intensiv genutzt.

Hinzu kam die notwendige Aufmerksamkeit auf die, im Arbeitsleben so wichtige Teamarbeit, die bei unseren erlebnispädagogischen Aktionen im Kletterwald mit fachkräftiger Unterstützung geübt und vertieft wurde. Dabei war es ebenfalls wichtig gemeinschaftsstiftende Elemente ein zu bauen, die nach der langen Zeit des Lockdowns die notwendig gewordenen Gruppenerfahrungen zurückbrachte.

 

Klettergarten FOS - Erlebnispaedagogik

 

Mit unserem ersten Teil des Präventionskonzeptes zur Förderung der psychischen Gesundheit, genannt: „Mind Matters“, konnte die 7. Jahrgangsstufe des Gymnasiums eine intensive Reflexion ihrer Stresssituation, Gesundheitswissen und erste Bewältigungsstrategien erlernen. Speziell fortgebildete Lehrkräfte begleiteten diesen Prozess in extra Unterrichtsstunden.

Auch im Gymnasium sollte ein besonderes Augenmerk auf das soziale Miteinander gelegt werden. Dazu wurden freiwillige Schüler*innen als Tutoren, sowie alle Klassensprecher als Multiplikatoren auf ein zwei tägiges Seminar geschickt. Hierbei bildeten sich die Tutoren in ihrer Tätigkeit für die unteren Jahrgangsstufen speziell weiter. Gleichzeitig formulierten die Klassensprecher*innen ihre aktuellen Bedürfnisse, die sie der Schulleitung in Anträgen besprachen. Nebenbei planten sie Gemeinschaftsaktionen für den Schulalltag, die den Zusammenhalt der Schulgemeinde förderten.

Neben der Unterstützung durch die Barbara-Schadeberg-Stiftung wurden auch weitere Mittel durch das Diakoneo bereitgestellt. Wir bedanken uns recht herzlich für die finanzielle Unterstützung und freuen uns, dass unsere Schüler*innen durch Ihr Engagement die notwendige Förderung erhalten konnten, damit unsere Kindern und Jugendlichen spüren können: „Du hast hier deinen Platz!- Bleib nicht zurück“

Ute Wania-Olbrich, Pfarrerin

Schulleiterin des Laurentius-Gymnasiums

und der Fachoberschule Neuendettelsau

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Coachingsituation am Laurentius-Gymnasium

Coaching-Situation am Laurentius-Gymnasium Neuendettelsau

English in Action & Theaterspiel - Projekte des Diasporahaus Bietenhausen e.V.

Die Barbara-Schadeberg-Stiftung förderte zwei Projekte des Diasporahaus Bietenhausen e.V.

  1. English in Action – Englisch lernen mit Muttersprachlern und dabei aktiv üben, spielen, quizzen, präsentieren und kochen. 
  2. Bühne frei! – Theaterspiel als Möglichkeit der Annäherung und Entfaltung durch theaterpädagogische Übungen und kreative Prozesse bei der Entwicklung eines Theaterstücks.

English in Action - Kochen & Kommunizieren

In der Woche vom 25.- 29.10.2021 bekam die Klasse 9 der Hauptschule in Bietenhausen Besuch aus England.

Unser Gast war Teresa Scott. Sie ist Lehrerin bei der Organisation „English in Action“ aus Canterbury in England, die ihre Lehrer nach ganz Europa aussendet um es Schülern zu ermöglichen, Englischunterricht von Muttersprachlern zu erhalten.

 

English in Action - Kochen und Kommunizieren

Das Konzept geht auf.  Gleich am Montagmorgen schickte sie uns Lehrer aus dem Klassenzimmer, sodass die Jugendlichen dazu genötigt wurden, auf Englisch mit ihr zu kommunizieren. Nach anfänglicher Schüchternheit und anderen Startschwierigkeiten war es den Neuntklässlern jedoch wichtig,  Teresa ihre Anliegen in ihrer Muttersprache vorzutragen.

So verging eine Woche mit englischen Übungen, Spielen, Quizzen, Präsentationen und Kochen.

Die Jugendlichen hatten viel Spaß in dieser Woche und sie gaben sich viel Mühe dabei, sich so gut wie möglich auf Englisch zu verständigen. Nach einer Woche ist natürlich noch keiner perfekt, aber einige Hemmungen wurden überwunden und alle sind einen großen Schritt weitergekommen.

Teresa werden wir natürlich vermissen, weil sie „viel netter war als unsere Lehrer“.

„Bühne frei!“ – Theaterspiel als Möglichkeit der Annäherung an und Entfaltung von sich selbst. Ein Projekt mit Schüler*innen des SBBZ mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

Im Rahmen des Vorbereitungsdienstes unseres Lehramtsanwärters Felix Strapko ist ein Theaterprojekt entstanden. Grundlegend ist bei dem Projekt das Hauptziel, Kindern durch theaterpädagogische Übungen und den kreativen Prozess bei der Stückentwicklung eine Möglichkeit zur Beschäftigung mit sich selbst zu bieten um eine zusätzliche Ausdrucksform in der Coronazeit zu bieten. Dabei soll ein Raum für die Annäherung an sich selbst sowie die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit geschaffen werden.

Durch die theaterpädagogische Arbeit soll ein Ort entstehen, in dem die Kinder ihre Bedürfnisse wahrnehmen und auf vielfältige Art darstellen sowie biografische und emotionale Aspekte einbringen und bearbeiten können.

An dem Projekt nehmen sechs Schüler*innen der Klassen 5 und 6 des SBBZ ESENT des Diasporahaus Bietenhausen e.V. teil. Sie wurden in Rücksprache mit der Teamleitung der Klassen 5 und 6 ausgewählt, unter dem Aspekt, dass das Theaterspiel einen positiven Einfluss auf die sozio-emotionalen Bedürfnisse der Kinder haben kann, da den Kindern neben der äußeren Bühne die ihnen im Theater geboten wird auch die sogenannte „innere Bühne“ beleuchtet wird und ein Handlungsrepertoire kennenlernen kann. Herr Strapko wird beim Projekt durch die Theaterpädagogin Silke Saracoglu (https://www.saracoglu.biz) aus Tübingen unterstützt. Die Theaterpädagogin berät ihn als Fachfrau sowohl abseits der Theatereinheiten als auch während einzelner Theatereinheiten, direkt im Kontakt mit den Kindern.

Der Ablauf des Projekts ist folgendermaßen aufgebaut: in ungefähr sechs bis acht Treffen werden die Kinder mit theaterpädagogischen Grundlagen vertraut gemacht, dann werden über zwei bis vier Treffen das Thema sowie die Szenen erarbeitet. Schließlich wird bei mindestens acht bis zehn Treffen die Szenen weiter ausgearbeitet, um sie schließlich aufzuführen. Wichtig ist dabei, dass nicht eine besonders große Aufführung das Ziel ist, sondern dass der Fokus auf dem Prozess und den inneren Themen der Kinder liegt, die bei der Erarbeitung der Szenen aufkommen.

Zurzeit befindet sich das Projekt in der ersten Phase dem Kennenlernen der unterschiedlichen Rollen und Akteure sowie dem Entwickeln einer „inneren Bühne“. Diese Bühne dient als Grundlage für das eigene Handeln, bietet Raum für Fragen der Identität und lädt dazu ein, neue Rollen zu spielen.

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aus dem Sonderfonds „Corona-Hilfe“

English in Action - Projekt aus dem Topf Corona-Hilfe der BSS
"English in Action" an der Hauptschule Bietenhausen
Theaterprojekt des Diasporahaus Bietigheim e.V.
"Bühne frei!" - Theaterprojekt für Schüler*innen des SBBZ

Erlebnispädagogische Klassenfahrt zur Abfederung Corona-bedingter Auswirkungen - EvGBM

Um die Auswirkungen der Pandemie auf die schulische und soziale Entwicklung aufzufangen, wurde am Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg ein Förderprogramm geplant, um die besonders betroffenen Schüler der Jahrgangsstufe 8 hier vielfältig zu unterstützen. Hierbei stand insbesondere die Förderung charakterlicher und sozialer Eigenschaften, die Herausbildung individueller Stärken sowie die Abfederung negativer Auswirkungen der durch die Pandemie veränderten Situation im Vordergrund.

Das mit dem schuleigenen Erlebnispädagogen Tobias Ohmann entwickelte Fahrtenkonzept, bei dem die Kinder, losgelöst vom schulischen Alltag, in einer mehrtägigen Ausfahrt sowohl individuell als auch in der Gruppe intensiv gefördert wurden, fand im November in der CVJM Bildungsstätte Wilnsdorf im Siegerland statt.

Alle Klassen durchliefen drei unterschiedliche Projekteinheiten, die verschiedenste
Zielsetzungen hatten.

Bericht zur geförderten außerschulischen Fahrt des EvGBM zur Abfederung von Corona-bedingter Auswirkungen auf besonders betroffene Kinder

Die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen treffen Kinder besonders hart. Das schulische Lernen sowie das soziale Miteinander erfahren grundlegende Änderungen und fordern gerade die jüngeren Mitglieder unserer Gesellschaft. Um die Auswirkungen auf die schulische und soziale Entwicklung aufzufangen, wurde am EvGBM ein Förderprogramm geplant um die besonders betroffenen Schüler der Jahrgangsstufe 8 hier vielfältig zu unterstützen. Hierbei stand insbesondere die Förderung charakterlicher und sozialer Eigenschaften, die Herausbildung individueller Stärken sowie die Abfederung negativer Auswirkungen der durch die Pandemie veränderten Situation im Vordergrund.

Das mit dem schuleigenen Erlebnispädagogen Tobias Ohmann entwickelte Fahrtenkonzept, bei dem die Kinder, losgelöst vom schulischen Alltag, in einer mehrtägigen Ausfahrt sowohl individuell als auch in der Gruppe intensiv gefördert wurden, fand im November in der CVJM Bildungsstätte Wilnsdorf im Siegerland statt.
Alle Klassen durchliefen hierbei drei unterschiedliche Projekteinheiten, die verschiedenste Zielsetzungen hatten. Folgende Blöcke wurden hierbei integriert:

Soziales Lernen, Kommunikation und Interaktion
In diesem erlebnispädagogisch konzipierten Block stand das erfahrungsorientierte Lernen im Vordergrund. Aufeinander aufbauende Herausforderungen wurden gezielt gestellt und durch unterschiedliche Metaphern mit einem der Altersgruppe entsprechenden Ernstcharakter versehen.
Durch die unterschiedlichen Problemstellungen und die unterstützten Möglichkeiten von gemeinsamen aber auch ganz individuellen Erfahrungen, ergab sich so die Chance verschiedensten vorhandene Problemen auf einer anderen Ebene zu begegnen und sowohl als Gruppe als auch als ganz persönlich an Schwierigkeiten zu arbeiten. Die so gewonnenen Erkenntnisse wurden unmittelbar unter Anleitung von der Klasse reflektiert und so konkret in die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler integriert.


Persönliche Herausforderung, Vertrauen und Verlässlichkeit

In einer gemeinsamen Kletteraktion konnten die Schüler eigene Grenzen ausloten und im wahrsten Sinne des Wortes über sich hinauswachsen. Dabei war es unerheblich, ob es in zehn oder nur in zwei Meter Höhe ging. Je nach persönlichem Empfinden konnte jedes Kind erfolgreich aus der Übung hervorgehen und mit dabei nicht nur Spaß, sondern auch eine Steigerung des Selbstbewusstseins erfahren – insbesondere Schüler, die sonst eher zurückhaltend sind. Darüber hinaus war es eine große Erfahrung in Sachen Vertrauen und Verlässlichkeit. Denn die ganze Klasse war bei jedem einzelnen Schüler gefragt und war verantwortlich für die Sicherheit und die Durchführung. Je nach persönlicher Situation oder Stellung in der Klasse war es für viele Schüler eine außergewöhnliche Erfahrung sich in die Hände von anderen zu begeben oder buchstäblich das Leben eines Klassenkameraden in der Hand zu halten. Wie tief diese Erfahrung gehen kann, wurde in der Reflexion sehr deutlich.



Klassenübergreifendes Teamprojekt „Domino Day“
Das große, klassenübergreifende Abschlussprojekt war angelehnt an den aus dem Fernsehen bekannten „Domino Day“. Insgesamt standen den Schülern 6000 Dominosteine zur Verfügung, Anleitungen für unterschiedlichste Bauwerke, Anordnungen und Muster wurden gestellt. Eine Domino-Kettenreaktion durch die komplette Turnhalle war das Endziel der mehrstündigen Herausforderung. Für die Klassen war es nun als Großprojekt angelegt, indem verschiedenste Rollen und Aufgaben erfüllt werden mussten. Projektleiter, Ingenieure und Sorgfaltsbeauftragte mussten verschiedenste Probleme bewältigen und auf komplexe Weise zusammenarbeiten und interagieren. Losgelöst vom Schulalltag konnten so unterschiedliche Arbeitsprozesse und Strukturen erfahren werden. Lösungsstrategien, strukturiertes, prozessorientiertes Arbeiten, erkennen unterschiedlicher Anforderungen und Bedürfnisse innerhalb der verschiedenen Gruppen, Umgang mit Frustration und Motivation – der Erkenntnisgewinn für die ganze Gruppe als auch für Einzelne war immens, auch für die als neutrale Beobachter anwesenden Lehrer. Viele der so vom schulischen Alltag losgelöst erfahrenen Probleme des vergangenen Jahres konnten auf diese Weise einmal anders betrachtet und reflektiert werden und Lösungsstrategien und Denkanstöße vermittelt werden.

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Gefördert von der Barbara-Schadeberg-Stiftung aus dem Sonderfonds „Corona-Hilfe“

Erlebnispädagogik in Zeiten von Corona
Domino-Day - Erlebnispaedagogik

Mobile Bücherei und eine Fitness-Challenge in der Corona-Zeit - Förderzentrum St. Laurentius

„In Kontakt bleiben“ war und ist uns in der sehr fordernden Pandemiezeit ein wichtiges Ziel. Neben den Materialpaketen und Teams-Konferenzen wollten wir noch mehr Abwechslung in die tristen und manchmal auch einsamen Zeiten zu Hause bringen und gleichzeitig die dringend erforderliche Förderung ermöglichen. 

  1. Leseförderung – mobile Bücherei
    Motto: „Kommt das Kind nicht zum Buch, kommt das Buch eben zum Kind“.
  2. Bewegungsmotivation – mobile Fitness-Challenge
    Mobiles Sportgeräte-Set für jeweils zwei Wochen zur Verfügung gestellt.

Die mobile Bücherei - ein Angebot für benachteiligte Schüler*innen

"In Kontakt bleiben" war und ist uns in der sehr fordernden Pandemiezeit ein wichtiges Ziel. Neben den Materialpaketen und Teams-Konferenzen wollten wir noch mehr Abwechslung in die tristen und manchmal auch einsamen Zeiten zu Hause bringen und gleichzeitig die dringend erforderliche Förderung ermöglichen. 

Frei nach dem Motto "Kommt das Kind nicht zum Buch, kommt das Buch eben zum Kind" konnte, dank der großzügigen Spende, ein Projekt zur Leseförderung verwirklicht werden.

Mit der finanziellen Unterstützung wurden neue Bücher aus den verschiedensten Genres erworben, in Bücherkisten gepackt und zunächst durch Lehrkräfte an die Haustür der Familien unserer Schülerinnen und Schüler gebracht.

Eine Woche später wurde die Kiste wieder abgeholt und einer anderen Familie für eine Woche überlassen. Die Kinder fanden in den Kisten neben Bilderbüchern und einfachen Erzählungen auch Comics und Wissensbücher. Die Freude und Nachfrage waren so groß, dass wir weitere Kisten beschafften und das Angebot ausbauten. Zudem konnten wir  dafür sorgen, dass die Bücherkisten zuverlässig im gesamten Einzugsgebiet des Förderzentrums ausgefahren werden konnten.

Mit den breit gefächerten Themen kam sowohl Spannung, Interesse und Spaß zu den Schülerinnen und Schülern nach Hause, um so die Lust am Lesen zu erhalten oder auch erst zu wecken.

Im wieder angelaufenen Schulbetrieb bereichert die neu angeschaffte Literatur nun unsere Schulbücherei.

Im Namen der gesamten Schulfamilie bedanken wir uns herzlich für die großzügige Unterstützung!

Inspiriert durch den Erfolg der mobilen Bücherei hat der Fachbereich Sport für unsere Oberstufenschüler die mobile Fitness Challenge gestartet.

Insbesondere die Schüler*innen der Jahrgangsstufen 7 und 8, die aufgrund der Pandemiesituation und der langen Phase der Isolation im häuslichen Umfeld keine Praktika durchführen konnten und körperlich wenig belastet/gefördert wurden, standen hier im Fokus:

Wie kann körperliche Leistungsfähigkeit aufrecht erhalten/wiederhergestellt werden, wenn die Jugendlichen nicht vor Ort sind?

Die selbst gestalteten Fitness-Einheiten im Online-Unterricht wurden bereits gut angenommen. Nun konnte durch die finanzielle Unterstützung ein kleines Set an Fitness-Bändern, Springseilen, Mini-Bands usw. angeschafft werden, das den Schüler*innen jeweils für zwei Wochen abwechselnd zur Verfügung gestellt wurde. So kam ein wenig Abwechslung und auch Hausaufgabe in Eigenverantwortlichkeit in den Alltag. 

Die Freude und Begeisterung war besonders in den ersten Wochen groß. Das Ziel, dass alle Schüler*innen sich so auch während des Distanzunterrichts kontinuierlich körperlich betätigen, wurde leider nicht erreicht. Zufrieden sind wir dennoch, denn es gab im ersten 14tägigen Praktikum nach der Schulschließung keine Abbrüche - das war in den vergangenen Jahren nicht immer so!

Die ausleihbaren Geräte werden aktuell durch die Schulsozialarbeit und den Pausenverleih weiter genutzt. 

Im Namen der Jugendlichen bedanken wir uns für die Zuwendung.

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Mobile Bücherei - Lesen fördern in der Corona-Zeit
Die mobile Bücherei des Förderzentrums St. Laurentius fördert die Lust am Lesen in der Pandemiezeit

Digitale Endgeräte für die Evangelische Regelschule Mühlhausen

Die Evangelische Regelschule besuchen im Schuljahr 2021/2022 240 Schülerinnen und Schüler. Seit Corona ist auch in unserer Schule die Digitalisierung ein großes Thema geworden, und wir haben festgestellt, dass vor allem die Schülerinnen und Schüler der Regelschule Unterstützung brauchen.

So sind vor allem Office-Anwendungen, das Schreiben mit Computertastatur sowie das Dokumentieren von Prozessen – vor allem in der Projektarbeit – Baustellen in der Schülerschaft.

Mit Hilfe der Barbara-Schadeberg-Stiftung konnten Laptops angeschafft und mit einem Office- und einem Designprogramm ausgestattet werden. In der 7. Klasse wurde mit dem Lernen des 10-Finger-Schreibsystems begonnen. In kleinen Gruppen wird mit dem Designprogramm gearbeitet, um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, künftig ihre Projektarbeiten damit zu dokumentieren und zu präsentieren.

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Sommerschule an der Ev. Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck

In diesem Sommer nahmen 20 Schülerinnen und Schüler der EGG die Möglichkeit wahr, am Projekt „Sommerschule“ teilzunehmen, welches durch Fördermittel der Barbara-Schadeberg-Stiftung initiiert werden konnte. Das Projekt zielte darauf ab, Kompetenzen, die durch die coronabedingten Schulschließungen nicht erworben werden konnten, im Rahmen von verschiedenen Workshops und Nachhilfeangeboten aufzuarbeiten.

Im Vorfeld des Projektes war ein hoher Bedarf der Schülerinnen und Schüler zu erkennen, der sich insbesondere darin zeigte, dass auf 20 verfügbare Plätze innerhalb weniger Tage weit über 40 Anmeldungen für die Sommerschule eintrafen. Auch die durchweg hohe Anwesenheitsquote während des Projektes spiegelte das Bedürfnis nach Aufarbeitung wieder.

In diesem Sommer nahmen 20 Schülerinnen und Schüler der EGG die Möglichkeit wahr, am Projekt „Sommerschule“ teilzunehmen, welches durch Fördermittel der Barbara-Schadeberg-Stiftung initiiert werden konnte. Das Projekt zielte darauf ab, Kompetenzen, die durch die coronabedingten Schulschließungen nicht erworben werden konnten, im Rahmen von verschiedenen Workshops und Nachhilfeangeboten aufzuarbeiten. Im Vorfeld des Projektes war ein hoher Bedarf der Schülerinnen und Schüler zu erkennen, der sich insbesondere darin zeigte, dass auf 20 verfügbare Plätze innerhalb weniger Tage weit über 40 Anmeldungen für die Sommerschule eintrafen. Auch die durchweg hohe Anwesenheitsquote während des Projektes spiegelte das Bedürfnis nach Aufarbeitung wieder. Während des Zeitraums vom 19.08. bis zum 30.08.2021 konnten sich die Schülerinnen und Schüler wochentags von 9 bis 13.30 Uhr in bunt gemischten Gruppen aus den Jahrgangsstufen fünf bis neun mit verschiedenen Lerninhalten auseinandersetzen.



Ziel der Nachhilfeangebote war, inhaltliche Kompetenzen in den Hauptfächern Mathematik, Deutsch und Englisch zu fördern, auf die Stärkung kreativer und medialer Kompetenzen zielten die Workshopangebote ab. Dafür gab es verschiedene Angebote aus den Bereichen Fotografie, Musik (Ukulele spielen lernen), kreatives Gestalten und soziale Verantwortung (Tierschutz). Diese Angebote wurden zum Teil von Mitarbeitenden der EGG, aber auch von extern Eingeladenen der Tierschutzjugend NRW und einem Berufsfotografen durchgeführt. Die Lernförderung der Hauptfächer wurde in Kooperation mit der Schülerhilfe Gelsenkirchen durch die dortigen Mitarbeitenden realisiert. Das hohe Maß an individueller Förderung während der Sommerschule konnte dadurch erreicht werden, dass die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld gemeinsam mit ihren Erziehungsberechtigten auswählen konnten, welche der Workshopangebote sie in Anspruch nehmen wollten und auch, in welchen Fächern eine besondere Förderung nötig war.

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Gefördert von der Barbara-Schadeberg-Stiftung aus dem Sonderfonds „Corona-Hilfe“

Corona-Hilfe - Berichte der Schulen
Sommerschule - Corona Zeit

Sommerschool an der Wilhelmine-Fliedner-Schule/Evangelische Gesamtschule Hilden

Mit Hilfe der Förderung durch die Barbara-Schadeberg-Stiftung konnte eine Sommerschool an der Wilhelmine-Fliedner-Schule/Ev. Gesamtschule Hilden stattfinden, in der Schülerinnen und Schüler gezielt Lernrückstände aufarbeiten, soziale Fähigkeiten trainieren und so Motivation für das neue Schuljahr aufbauen konnten.

Das Ergebnis sind Schülerinnen und Schüler, die sich in einer Schulgemeinde gefunden haben und sehr positiv von dem Sommercamp berichten. Lehrende, die gute Erfahrungen gemacht haben und deren Einsatz mit viel Zuwendung der Schülerinnen und Schüler belohnt wurde.

Wenn sich Studierende und Schüler nach dem Sommercamp begegnen, kommen sie freudig aufeinander zu und fragen sich nach ihrem gegenseitigen Befinden.

Unserem Schulmotto: Wissen fördern – Bildung fordern – Menschlichkeit leben – haben wir mit dieser Aktion mit Hilfe der Barbara-Schadeberg erfüllt. Vielen Dank!

Siegel - Barbara Schadeberg Stiftung - nur autorisierte NutzungGefördert von der Barbara-Schadeberg-Stiftung aus dem Sonderfonds „Corona-Hilfe“

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Schulförderung: Dank-Collage der Wilhelmine-Fliedner-Schule

„Dankeschön-Collage“ der SchülerInnen für die Stiftung

Motorische Förderung an der Melanchthon-Schule Steinatal

Um die Motorik und Bewegungsfreude der Schüler*innen nach der langen Zeit der Schul- und Vereinsschließungen wieder anzukurbeln, startete im September 2021 die Trampolin-AG unter der Leitung eines erfahrenden Trampolinlehrers. Schülerinnen und Schüler aus den 5. und 6. Klassen treffen sich nun regelmäßig montags nachmittags und kommen in den Genuss des federnden Tuches. Die Schülerinnen und Schüler sprühen vor Freude und genießen nach längerer sportlicher Ruhe dieses nicht ganz alltägliche, sportliche Angebot. Es macht eben doch einen Unterschied, ob man auf den handelsüblichen Hüpftrampolins hüpft, oder ob man unter professioneller Anleitung verbunden mit einem methodischen Aufbau der Sprünge auf professionellen Trampolinen freudbetontes Springen, Fliegen und sich um die eigenen Achsen drehen erlernt. Vielleicht können ja irgendwann die Spinger*innen auch wieder an einem Wettkampf teilnehmen.

Siegel - Barbara Schadeberg Stiftung - nur autorisierte NutzungWir danken der Barbara-Schadeberg-Stiftung ganz herzlich für ihre Unterstützung dieses sportlichen Projektes im Rahmen der Corona-Sonderförderung.

Motorische Förderung an der Melanchthon-Schule - unterstützt von der Barbara-Schadeberg-Stiftung

Förder-, Spiel und Kreativmaterial für die Evangelische Regelschule Gotha

Unsere Schule ist nicht nur Ort des christlichen Miteinanders und der Inklusion, sondern auch ein Ort an dem speziell durch die Ganztagsbetreuung strukturelle Ungleichheiten ausgeglichen werden sollen. Durch die Corona-Pandemie haben sich diese Notwendigkeiten der zusätzlichen Hilfen und des Auffangens unserer Schüler noch einmal verstärkt. Mittlerweile verbrachten zwei Drittel unserer SchülerInnen durch die Schulschließungen bis zu sechs Monate ihrer Lernzeit zu Hause. Ihnen eine Möglichkeit des Ankommens und des Wohlfühlens zu geben, erscheint in diesen Zeiten wichtiger als noch davor.

Der Raum für die Ganztagsbetreuung wurde mit Förder-, Spiel- und Kreativmaterial sowie notwendiger Technik zum Musikhören sowie Veranstaltungsdurchführung ausgestattet mit Hilfe der Mittel aus der Sonderförderung der Barbara-Schadeberg-Stiftung.

An unserer Evangelischen Regelschule in Gotha lernen 265 Kinder und Jugendliche mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf in 12 Klassen. Geboren aus der Idee den evangelischen und inklusiven Gedanken der bereits bestehenden Evangelischen Grundschule Gotha weiterzuführen, wurde im Jahre 2009 unsere Schule in Trägerschaft der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland gegründet. Die Zahl der SchülerInnen und Pädagoginnen sowie Pädagogen vor Ort hat sich in den letzten 12 Jahren nahezu verzehnfacht.

Da das alte Schulgebäude den qualitativen und quantitativen Anforderungen an den Schulbetrieb nicht mehr gerecht wurde, entstand in den letzten zwei Jahren auf dem gleichen Gelände ein neues Schulgebäude. In diesem wurde ein Ganztagsraum geschaffen, den es schrittweise einzurichten gilt. Die Mittel aus der Corona-Sonderförderung der Barbara-Schadeberg-Stiftung finden an dieser Stelle ihre Verwendung.

Unsere Schule ist nicht nur Ort des christlichen Miteinanders und der Inklusion, sondern auch ein Ort an dem speziell durch die Ganztagsbetreuung strukturelle Ungleichheiten ausgeglichen werden sollen. Durch die Corona-Pandemie haben sich diese Notwendigkeiten der zusätzlichen Hilfen und des Auffangens unserer Schüler noch einmal verstärkt. Mittlerweile verbrachten zwei Drittel unserer SchülerInnen durch die Schulschließungen bis zu sechs Monate ihrer Lernzeit zu Hause. Ihnen eine Möglichkeit des Ankommens und des Wohlfühlens zu geben, erscheint in diesen Zeiten wichtiger als noch davor.

Der Ganztagsraum soll als ein Baustein des Wiedereingliederungs-Programmes unseren Kindern und Jugendlichen nach der langen Zeit voller Unklarheiten und Instabilität Halt und Sicherheit geben. Außerhalb der Unterrichtszeiten besteht so die Möglichkeit, unsere SchülerInnen im sozial-emotionalen und kognitiven Lernen zu fördern und zu stärken sowie Musisch-Künstlerisches auszuleben. Zudem werden die SchülerInnen in Vorbereitung und Durchführung von größeren Schulveranstaltungen, wie zum Beispiel den Gottesdienst zum Schuljahresende, einbezogen. Damit wird und wurde der Ganztagsbereich zu einer Stätte der Begegnung, Entspannung, Besinnung, der Freude und des Übernehmens von Verantwortung für jeden Einzelnen selbst sowie die gesamte Schulfamilie – auch in der Sommerferienzeit.

Ausgestattet werden soll der Raum mit Förder-, Spiel- und Kreativmaterial sowie notwendiger Technik zum Musikhören sowie Veranstaltungsdurchführung. Die Mittel aus der Sonderförderung der Barbara-Schadeberg-Stiftung finden an dieser Stelle ihre Anwendung.

Wir freuen uns sehr über die sich durch Ihre Unterstützung entstandenen Möglichkeiten.

Jutta Constantin und Sebastian Bingler
im Namen des pädagogischen Teams der Evangelischen Regelschule Gotha 2021

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Foerderung Schulen - Sonderföerderung Regelschule Gotha

Digitale Endgeräte für Schüler*innen der Evangelischen Grundschule Mühlhausen

Das Evangelische Schulzentrum Mühlhausen (Grundschule-Regelschule-Gymnasium) hat in diesem Schuljahr begonnen mit der digitalen Lernplattform „Its learning“ zu arbeiten. Zeitgleich wurden die Anträge zur digitalen Ausstattung in den Schulen beim Freistaat Thüringen gestellt. Zudem wurde von Jahrgang 1 bis Jahrgang 4 eine wöchentliche Stunde Medienunterricht fest in der Stundentafel integriert. Über die Lernplattform wird der Unterricht durchgeführt, aber auch Lernmaterialien oder Wochenpläne hochgeladen, sowie den Kindern ein regelmäßiges Feedback zu ihren erledigten Aufgaben erteilt. Es dient somit als Lerninstrument im schulischen Alltag, aber auch als Kommunikationsmittel während Schulschließungen.

Leider ist es nicht allen Kindern möglich, diese digitale Welt optimal zu nutzen, da entweder im häuslichen Bereich die nötige Ausstattung fehlt oder die notwendige Unterstützung zur Bedienung des Endgerätes fehlt.

Foerderung Ev Grundschule Mühlhausen durch die BSS
Foerderung Ev Grundschule Mühlhausen mit digitalen Endgeraeten

Mit Unterstützung der Barbara-Schadeberg-Stiftung konnten digitale Endgeräte für Kinder aus benachteiligten Familien angeschafft werden, um ihre Teilnahme am digitalen Lernen zu gewährleisten. Zusätzlich wird zweimal wöchentlich eine Arbeitsgemeinschaft mit einer Pädagogin durchgeführt, damit sich diese Kinder im digitalen Alltag zurechtfinden. 

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Schulneugründung:
Ev. Oberschule Belgern-Schildau

Die Evangelische Oberschule Belgern-Schildau ist eine freie Schule in Trägerschaft der Evangelischen Schulgemeinschaft Niederlausitz. Die Schule wurde mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 im ehemaligen Gebäude der staatlichen Juri Gagarin Mittelschule neu eröffnet. Derzeit biete die Schule zwei fünften Klassen ein neues Zuhause. Ein wichtiges Merkmal der Schule ist ihr evangelisches Profil, welches sich beispielsweise in täglichen Morgenandachten, im Halten von Tischgebeten und im Feiern christlicher Feiertage ausdrückt. An der Evangelischen Oberschule Belgern-Schildau, sowie an allen weiteren Schulen der Evangelischen Schulgemeinschaft Niederlausitz, leben und lernen Schüler auf der Grundlage christlicher Werte. Neben ihrer christlichen Ausrichtung verfügen unserer Schulen über hochmoderne Ausstattung, z.B. elektronisches Tafeln und IPads für die Schüler. Unsere Lehrer sind im Umgang mit dieser modernen Technik geschult und können die Schüler für deren Anwendung begeistern.

Siegel - Barbara Schadeberg Stiftung - nur autorisierte NutzungGefördert von der Barbara-Schadeberg-Stiftung im Rahmen einer Anschubfinanzierung.

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Logo_EvOS_Belgern_Schildau

Gymnasium Unterstrass

Das Gymnasium Unterstrass in Zürich wurde 1869 als evangelisches Lehrerseminar gegründet. Die Schule ist staatlich anerkannt, erhält aber keine Subventionen.

Rund 210 Schülerinnen und Schüler können zwischen den Profilen Musik, Kunst oder Philosophie/Pädagogik/Psychologie auswählen. Neu entwickelt wurde ein mathematisch-naturwissenschaftliches Profil, das den Blick ausweitet auf Fragen des Klimaschutzes und der weltweiten Gerechtigkeit (Profil «Magna»).

Ein Förderprogramm für begabte jugendliche Migrant/-innen («ChagALL») ergänzt das Angebot.

Die ehemalige Lehrerbildung existiert in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule auf dem gleichen Areal weiter («Institut Unterstrass an der PHZH», rund 200 Studierende auf Bachelorniveau).

Siegel - Barbara Schadeberg Stiftung - nur autorisierte NutzungGefördert von der Barbara-Schadeberg-Stiftung im Rahmen einer Anschubfinanzierung und Projektförderung.
2. Preisträger des Barbara-Schadeberg-Preises 2016

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Gymmasium-Unterstrass-Magna

Der Raum der Stille am Evangelischen Mörike in Stuttgart

Das Evangelische Mörike in Stuttgart ist ein Schulverbund in freier Trägerschaft, Träger ist die evangelische Schulstiftung Stuttgart, die in der baden-württembergischen Landeshauptstadt zwei weitere Schulstandorte (1 Gymnasium, 1 Grundschule) hat. Dem Schulverbund des Mörike gehören ein Gymnasium mit Aufbaugymnasium und eine Realschule an, zurzeit besuchen 790 Schülerinnen und Schüler die Schule.

Religion und Glaube sind neben einer ganzheitlichen, musischen und sozialen Erziehung wichtige Bestandteile des Schullebens. Die wichtigsten Etappen im Schuljahr und christliche Feste wie Oster, Weihnachten oder den Buß- und Bettag begleiten Gottesdienste mit der gesamten Schulgemeinschaft. Wöchentlich findet eine Andacht statt, die von der Fachschaft Religion zusammen mit Schülerinnen und Schüler und den verschiedenen Gruppierungen der Schulgemeinschaft gestaltet wird. Für alle Mitarbeitenden ist ein christliches Menschenbild selbstverständlich, das bei der Erziehung, Ausbildung und Förderung unserer Schülerinnen und Schüler die Kinder und Jugendlichen als individuelle Persönlichkeiten im Blick hat.

Durch die Einrichtung und Gestaltung eines „Raums der Stille“ ergibt sich für uns eine wichtige weitere Möglichkeit, im täglichen Schulleben einen Andachtsraum nutzen zu können. Im Wesentlichen finden dort Andachten für kleinere Gruppen statt, welche z.B. die Religionslehrer mit ihren Klassen im Rahmen des Unterrichts oder Klassenlehrer auch anlassbezogen durchführen können. Außerdem wird der Raum als Meditations- und Gesprächsraum sowie Rückzugsort genutzt. Das bewegliche Mobiliar ermöglicht eine sehr flexible Nutzung. Unser Schüler-Bibel-Kreis nutzt den Raum für seine Treffen und freut sich über einen geeigneten Ort hierzu.

Siegel - Barbara Schadeberg Stiftung - nur autorisierte NutzungGefördert von der Barbara-Schadeberg-Stiftung im Rahmen der Stärkung des evangelischen Profils.

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Förderung Mörike durch Barbara Schadeberg Stiftung

Projekt der Schulposaunenchöre aus Leipzig und Steinatal

Die Schulposaunenchöre von Leipzig und Steinatal stehen seit fast 30 Jahren in regelmäßiger Verbindung. Aus Anlass des 500-jährigen Jubiläums der Leipziger Disputation gestalteten beide Posaunenchöre am 25.05.2019 mit gut 50 Bläsern das festliche Konzert in der neuen katholischen Propsteikirche St. Trinitatis, die in direkter Nachbarschaft zum ursprünglichen Tagungsort der Leizpziger Disputation liegt, mit.

Das Programmkomitee des Kirchentages adelte das Projekt mit einer Aufführungsmöglichkeit im Rahmen des Kirchentagprogramms im Juni 2019 in Dortmund und ermöglichte die Wiederholung des Konzertprogrammes. Vorbereitet wurde das Projekt durch eine gemeinsames Probenwochenende Ende Oktober 2018 in der Evangelischen Jugendbildungsstätte in Bad Hersfeld. Am Projekt waren Schüler*innen aus den Klassenstufen 3 bis 12 aus Grundschule, Oberschule und Gymnasium beteiligt.

Siegel - Barbara Schadeberg Stiftung - nur autorisierte NutzungGefördert aus Projektmitteln
der Barbara-Schadeberg-Stiftung.

Projekt Förderung Schule - Posaunenchöre | Barbara-Schadeberg-Stiftung

Neue Mittelschule Salzburg

Die Orientierungsstufe der Diakonie ist eine Schule für Jugendliche mit Förderbedarf vom 9. bis zum 12. Schulbesuchsjahr. Berufsorientierung und Selbständigkeit sind die zwei großen Schwerpunkte der OST, aber auch Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Mathematik werden unterrichtet und gefestigt. Im Stundenplan der Orientierungsstufe finden sich außerdem inklusive Fächer wie Sport und Theater, welche jeden Dienstag in der Oberstufe der Diakonie stattfinden. Auch Kochen nimmt, durch den Bezug zur Selbständigkeit und der Berufsorientierung, einen ganzen Unterrichtstag ein.

Ein Herzstück der OST ist seit drei Jahren das Bauernhofprojekt. Jeden Montag sind alle SchülerInnen mit ihren zwei Klassenvorständen und Betreuern von 8:00-15:00 Uhr am Stoibergut in Salzburg. Der Klassenraum ist an diesem Tag eine große Seminarküche. Doch der Großteil des Unterrichts findet an der frischen (und manchmal auch nicht so frischen) Luft statt. Immer wiederkehrende Aufgaben im Stall meistern manche SchülerInnen nach einigen Monaten ganz ohne Hilfe. Kühe, Pferde, Hasen und Hühner werden von den Jugendlichen versorgt.

Foerderung Schulen - Neue Mittelschule Salzburg - Barbara-Schadeberg-Stiftung
Foerderung Schulen - Neue Mittelschule Salzburg - Barbara-Schadeberg-Stiftung

Ohne Unterstützung sinnvolle Arbeit zu leisten, ist eine große Bereicherung für das Selbstbewusstsein, und durch die Dankbarkeit der Bäuerin Carmen für das Abnehmen einiger Aufgaben, fühlen sich die SchülerInnen wirklich wichtig und gebraucht. Außer im Stall arbeiten die Jugendlichen auch auf dem Feld. Mit großartiger Unterstützung der „Gemüseackerdemie“ werden auf 12 Beeten verschiedene Gemüsesorten angepflanzt, gepflegt, geerntet, verarbeitet und teilweise auch verkauft. Neben dem Verständnis für biologische Abläufe und dem Warenkreislauf, werden auf dem Feld und im Stall das Verantwortungsbewusstsein gestärkt, zusammenhängendes Denken gefördert und die eigene Selbstwirksamkeit erfahren.

Das Allerschönste und Wichtigste an diesem Projekt ist aber die Begeisterung und Freude mit welcher wir jeden Montag in die Woche starten.

Siegel - Barbara Schadeberg Stiftung - nur autorisierte NutzungUnterstützt mit Fördermitteln der Barbara-Schadeberg-Stiftung.

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