Barbara-Schadeberg-Preis

Barbara-Schadeberg-Preis 2022 - Preisverleihung

PREISVERLEIHUNG 2025

"Kinder- und Menschenrechte"

Die Stiftung hatte für das Jahr 2025 einen Preis aus zum Thema KINDER- UND MENSCHENRECHTEIhre konzeptionelle Verankerung im und ihre Bedeutung für den Alltag Evangelischer Schulen ausgeschrieben.

Seit 35 Jahren gibt es die UN-Kinderrechtskonvention, für die Kultusministerkonferenz gehören Kinder- und Menschenrechte zum Kern des Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schulen. Wie fokussieren evangelische Schulen und Internate Kinder- und Menschenrechte? Die Wettbewerbsbeiträge dokumentieren, welche Bedeutung Kinder- und Menschenrechte bei konzeptionellen Überlegungen haben und wie sie im Schulalltag erfahrbar werden.

Die Preisträger 2025

1. Preis: Wilhelm Löhe Schule Nürnberg

Titel der Bewerbung: "Mit Brief und Siegel - Die Kinderrechte Gütesiegel"

Ausgezeichnet wird eine evangelische Schule, für die Kinderrechte seit Jahren Leitlinie und Handlungsauftrag geworden sind. Das hat die Jury der Barbara Schadeberg Stiftung in hohem Maße beeindruckt. Es ist eine evangelische kooperative Gesamtschule, die sich als besondere Schule versteht. Das Schulzentrum besteht aus fünf verschiedenen Schulen: Grundschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium und Fachoberschule.

Im Wettbewerbsbeitrag wird die Verankerung der Kinderrechte im Zentrum der Wilhelm Löhe Schule Nürnberg anschaulich beschrieben. Während Menschenrechte Würde, Freiheit, Gleichheit und Sicherheit betonen, legen die Kinderrechte besonderen Wert auf Schutz, Förderung, Partizipation und das Wohl des Kindes. Damit sind auch wesentliche Leitlinien für Bildungsprozesse markiert.

⇒ Die gesamte Laudatio lesen (PDF)

2. Preis:

Evangelische Grundschule Eisenach

Zweiter Preis fuer die Ev Grundschule Eisenach

Die prämierte Schule zeigt in ihrem eingereichten Beitrag, dass Kinderrechte schon sehr lange ein wesentlicher Kern ihrer Arbeit und ihres Selbstverständnisses sind.
⇒ Laudatio 2. Preis

3. Preis:

Sonderpädagogisches Förderzentrum St. Laurentius Neuendettelsau

Die umsichtige Herangehensweise vor dem Hintergrund der Bedürfnisse, aber auch der Fähigkeiten und Rechte Ihrer Schülerinnen und Schüler hat die Jury überzeugt.
⇒ Laudatio 3. Preis

Sonderpreis:

Institut Unterstrass -
Das Programm écolsiv

Sonderpreis fuer Institut Unterstrass

„Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung erhalten Zugang zu tertiärer Bildung und werden auf eine berufliche Tätigkeit im Umfeld der Schule vorbereitet.“
⇒ Laudatio Sonderpreis

Festveranstaltung 2022

Preisverleihung

Die diesjährige Festveranstaltung anlässlich der Verleihung des Barbara-Schadeberg-Preises in der Aula der Universität Rostock hatte eine persönliche und auch herausragende Note: Bundespräsident Joachim Gauck war als Überraschungsgast geladen und eigens für unsere Stifterin von Berlin nach Rostock gekommen. In einer großartigen Laudatio würdigte er das zivilgesellschaftliche Engagement unserer Stifterin Barbara Lambrecht-Schadeberg und ihr vorbildliches Mäzenatentum für Kunst, Kultur und das evangelische Schulwesen.

In ihrer Antwort bedankte sich unsere Stifterin besonders bei den Menschen, die sie über viele Jahre beim Aufbau der Stiftung und der Verwirklichung des Stiftungsanliegens tatkräftig unterstützt haben.

Der Stiftungsvorsitzende Professor Martin Schreiner bedankte sich bei unserer Stifterin für ihr langjähriges Wirken in Vorstand (1994 – 2017) und Kuratorium (2017 – 2022) und überreichte Frau Lambrecht-Schadeberg als kleines Zeichen des Dankes für ihren wahrhaft engelhaften Dienst einen kleinen Bronzeengel des spanischen Bildhauers Donato Diez.

Die Festveranstaltung wurde stilvoll musikalisch vom Trio Troestesang umrahmt und erreichte in der Verleihung des Barbara-Schadeberg-Preises – erstmalig wurden zwei erste Preise vergeben – ihren weiteren Höhepunkt.

Fotos | Preisverleihung in Rostock

Die PREISTRÄGER

Barbara-Schadeberg-Preis 2022

Die Barbara-Schadeberg-Stiftung prämiert und dokumentiert alle drei Jahre Beispiele eigenständiger Entwicklungen in evangelischen Schulen und Internaten, die für das evangelische Schulwesen und für die allgemeine Bildungsdiskussion von besonderem Interesse sind.

Die Stiftung hatte für das Jahr 2022 einen Preis ausgeschrieben zum Thema: „Evangelische Schulen im Digitalen Wandel“

1.Preis
Evangelische Grundschule Erfurt

Preistraeger Delegation Ev Grundschule Erfurt - Barbara-Schadeberg-Preis - Foto: © ITMZ | Universität Rostock
© ITMZ | Universität Rostock

→ Wettbewerbsbeitrag
Externer Link zu Google Drive

Laudatio von Dr. Anke Holl
→ PDF zum Download

1.Preis
Matthias-Claudius-Schule Bochum

Preistraeger Delegation Matthias-Claudius-Schule Bochum © ITMZ | Universität Rostock
© ITMZ | Universität Rostock

→ Wettbewerbsbeitrag
Externer Link zur MCS Bochum

Laudatio von Dr. Peter Schreiner
→ PDF zum Download

3.Preis
Laurentius-Gymnasium Neuendettelsau

Preistraeger Delegation Laurentius Gymnasium - Barbara-Schadeberg-Preis
© ITMZ | Universität Rostock

→ Wettbewerbsbeitrag
PDF zum Download

Laudatio von Monika Pesch
→ PDF zum Download

Der Barbara-Schadeberg-Preis wird seit 2001 vergeben

Der Barbara-Schadeberg-Preis ist ein seit 2001 ausgeschriebener Wettbewerb. Er wird alle drei Jahre für beispielhafte Entwicklungen in allgemeinbildenden evangelischen Schulen und Internaten ausgetragen. Seit 2009 ist der Preis mit insgesamt 10.000 € dotiert.

Der Preis wird im Zusammenhang der Barbara-Schadeberg-Vorlesungen an deren Veranstaltungsort in einer Feierstunde durch die Stifterin Barbara Lambrecht-Schadeberg verliehen. Das Thema der Vorlesungen steht in Verbindung zur inhaltlichen Ausrichtung des Wettbewerbs.

Alle allgemeinbildenden evangelischen Schulen sowie die evangelischen Internate sind zur Teilnahme am Wettbewerb um den „Barbara-Schadeberg-Preis“ eingeladen.

Resonanz der Preisträger zur weiteren Schulentwicklung

Barbara-Schadeberg-Preis 2019

Laudatorin Dr. Sylvia Losansky
Leiterin der WAES
Laudator Dr. Wolfram von Moritz
Kuratorium
Laudator Dr. Wolfram von Moritz | Sonderpreis

Laudatio für das Bildungszentrum „Talith Kumi“ – Sonderpreis

Artikel über Talitha Kumi in „Evangelische Verantwortung“, Themenheft „Christen und Muslime“: 
Porträt der Schule in Palästina

Berichte zu früheren Veranstaltungen finden Sie im →Archiv

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